Unsere hausgemachten Spätzle

Da es mein Erster Beitrag ist, bin ich mir noch nicht ganz sicher wie alles am Ende mal aussehen soll. Also könnte es sein, dass sich in Zukunft zumindest optisch noch etwas ändert.

Grundrezept

100g Dunst (Spätzlemehl o. Doppelgriffiges Mehl) man merkt den Unterschied!

1 Ei

ca 10 ml oder 10 g Wasser




Bei uns kommt kein Salz an den Teig da wir die Spätzle erst Abschmecken sobald wir sie in der Pfanne schwenken. Den Teig schlagen wir mit der Hand, bis sich Luftblasen bilden. Oder nutzen dazu eine kitchen aid. Was die Arbeit natürlich erleichtert und gerade bei uns da wir ca 1,5 kg Spätzlemehl pro Tag verbrauchen, ist die Maschine ein Segen.

Währenddessen stellen wir ein Topf mit Wasser & Salz zum kochen auf. Wichtig dabei ist die Spätzle brauchen Platz. Also man sollte schon einen ausreichend Großen Topf nutzen (5-10L Volumen). Und der Trick bei ungeschickten Händen ist es eine Spätzlepresse zu nutzen, mit Unregelmäßiger Lochform. Dann sehen sie aus wie Handgeschabt, werden allerdings ganz leicht gepresst. Natürlich kann man das Schaben auch üben und Übung macht ja bekanntlich den Meister. Aber ich hab keine Zeit und möchte kein Meister im Spätzleschaben sein. 😀

Wasser kocht. Teig ist fertig geschlagen. Nun nutz ich gerne eine Teigspachtel, oder eine Gummiflitsche um den Teig in die Presse zu bekommen. Die Erfahrung macht hier einiges aus, also sollte der Teig durch die Spätzlepresse tropfen ist der Teig zu flüssig (mehr Mehl). Aber im Gegenzug solltet ihr euch fühlen wie ein Bankdrücker der gerade einen Satz mit 100kg stämmt, nur um  seine Spätzle ins Wasser zu bekommen ist der Teig zu dick (mehr Wasser). Ist alles perfekt, können wir auch schon unsere Erste Tour Spätzle drücken. Dabei ist wichtig die Presse nicht in der Luft zu halten sondern direkt an der Oberfläche des kochenden Wassers. Sollte die Erste Ladung fertig gepresst sein zieht man die Presse ein Stück aus dem Wasser und schüttelt leicht, alle Teigreste sollten abfallen. Und bitte auch nur diese eine Tour pressen, es geht zwar schneller wenn man mehrere Pressen auf einmal presst, allerdings ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend. Sobald die Spätzle an die Oberfläche kommen, nutzen wir eine Schaumkelle um sie ein wenig durcheinander zu bringen. Sollten wir dann nach einer Weile nur noch Schaum sehen und die Spätzle haben an Volumen zu genommen sind sie fertig. Und die Erste Tour kann raus, am besten in Eiskaltes Wasser (wenn man sie erst später servieren möchte). Ansonsten sofort in die Pfanne mit zerlassener Butter oder Butterschmalz und schön goldbraun anbraten oder ein wenig Wasser zu führen um sie warm zu halten bis die 2. Tour fertig ist. Solltet ihr sie erst am nächsten Tag verbrauchen wollen ist es wichtig sie in Eiswasser zu kühlen und anschließend zu Ölen, wobei Öl einmal das verkleben verhindert und auch als natürlicher Geschmacksverstärker fungiert.

Solltet ihr alles beachten sollte Euer Ergebnis unsern Spätzle ähneln. Vielleicht teilt ihr eure Erfahrungen in den Kommentaren mit. Bin natürlich auch über Reaktionen gespannt ob wir des so weiterführen sollen oder nicht?

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Eure Gaststätte Große Blies